Die Erzdiözese Freiburg hat wichtige Pilger-Informationen zum Papstbesuch in Freiburg aktualisiert. Den Flyer können Sie hier herunterladen.

 

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Das Freiburger Münster

Hier wird Papst Benedikt XVI. am Samstag (24.9.) das Angelus-Gebet halten

Das Freiburger Münster ist heute zugleich die Pfarrkirche der Dompfarrei "Unserer Lieben Frau", die römisch-katholische Stadtkirche in Freiburg und die Kathedrale der Erzdiözese Freiburg.

Seinen Charakter als Bürger- und Marktkirche, der das Bewusstsein der Freiburger Bevölkerung weiterhin prägt, behielt das Münster auch bei, als es 1827 bei der Gründung der Erzdiözese Freiburg zugleich Bischofskirche wurde. Der damalige Münsterpfarrer Bernhard Boll wurde von Papst Leo XII. zum ersten Freiburger Erzbischof ernannt.

Das war bei Baubeginn um das Jahr 1200 anders. Damals gehörte Freiburg zum Bistum Konstanz und das Freiburger Münster entstand als Pfarr-, Stadt- und Bürgerkirche. Noch heute ist dies an der Lage des Münsters ersichtlich. Es liegt inmitten der Altstadt und steht zentral auf dem Münsterplatz, der als Marktstandort dient.
Nach dem Vorbild des Basler Münsters wurde das Freiburger Münster im spätromanischen Baustil begonnen und ab 1230/40 im gotischen Stil in Anlehnung an das Straßburger Münster weitergeführt. Die künstlerischen Verbindungen und die gegenseitigen Anregungen kommen in allen drei Bauwerken in vielfältiger Weise zum Ausdruck, in der Architektur wie in der Skulptur.

Über mehrere Jahrhunderte hat man am Freiburger Münster gebaut, von circa 1200 bis Mitte des 16. Jahrhunderts; es gehört zu den wenigen großen gotischen Kirchen, die noch im Mittelalter einschließlich des Turmes fertiggestellt wurden.


Das Flughafengelände

Hier wird der Papst am Sonntag (25.9.) den Abschlussgottesdienst halten.

Der Freiburger Flugplatz besteht schon seit 1907 und gehört damit zu den ältesten in Deutschland. Damals begannen erste Flugversuche auf dem Exerzierplatz der Freiburger Kasernen - zu der Zeit noch etwa drei Kilometer nordwestlich vor der Stadt. 1911 war Freiburg Etappenort des Ersten Zuverlässigkeitsfluges am Oberrhein. Diese Veranstaltung kann als Beginn der zivilen Nutzung des Flughafens betrachtet werden. Mittlerweile ist die Stadt immer näher an den Platz herangewachsen - nun liegt der Flugplatz von drei Seiten her in die Stadt "eingebettet".

Lange Zeit war über eine Schließung des Platzes diskutiert worden. Aufgrund eines Bürgerentscheides im Jahr 1995 und nicht zuletzt wegen der starken Fürsprache der Freiburger Bürger konnte der Flughafen erhalten werden und ist heute von Bedeutung für die Wirtschaft und die Neue Messe in Freiburg sowie für Organtransplantationsflüge für die Freiburger Uniklinik.  Der Flughafen ist heute zugelassen für Flugzeuge bis 10t Startgewicht. Rund 20000 Menschen starten pro Jahr in Freiburg bei etwa 2000 Flugbewegungen pro Monat.

Freiburg gilt als die Ökohauptstadt und "Solar-City" Deutschlands und weltweit. Dem Klimaschutz fühlt sich auch der Flughafen verpflichtet und installierte 2006 eine Solarstromanlage, die den gesamten Strombedarf des Flughafens komplett deckt. Freiburg verfügt damit über den ersten solaren Verkehrslandeplatz Deutschlands. Auf dem Flugplatz fühlen sich viele Tiere heimisch, die von den selten günstigen Bedingungen profitieren: vor Zugang geschützte, weite, offene Flächen, kombiniert mit dichten Gehölzen im Umfeld für Deckung und Ansitz für jagende Vögel.


Das Messegelände

Hier wird Papst Benedikt XVI. am Samstag (24.9.) eine Jugendvigil feiern.

Untrennbar mit der Stadt Freiburg ist die Verleihung der Stadtrechte im Jahr 1120 verbunden. Der erste Jahrmarkt wurde 1379 abgehalten und in der Folge wuchs Freiburgs Bedeutung als internationaler Handelsplatz, wobei der Münsterplatz das Zentrum des Handels bildete.

Seit 1954 gibt es die Messe Freiburg. Ursprünglich im Freiburger Osten angesiedelt, zog die Messe im Jahr 2000 an ihren neuen Standort im Freiburger Westen. In der alten Stadthalle befindet sich heute ein Einkaufszentrum sowie übergangsweise die Bibliothek der Universität Freiburg.

Die Neue Messe Freiburg verfügt heute über vier Hallen mit einer Fläche zwischen 2.400 m² und 4.800 m² mit einer Gesamtfläche von 21.500 m². Dazu kommen 11 Konferenzräume für bis zu 420 Personen, 14 mietbare Büros und Serviceräume und ein rund 80.000 m² großes Freigelände, das für Volksfeste, Open Air Konzerte und Messeveranstaltungen genutzt wird.

Mehr als 100 Messen, Ausstellungen, Konzerte, Events und andere Veranstaltungen ziehen jährlich rund eine halbe Million Besucher an.


Das Konzerthaus

Hier wird der Papst am Sonntag (25.9.) vor Gästen eine Rede halten.

Das Freiburger Konzerthaus ist bereits der dritte große öffentliche Versammlungsraum an diesem Platz. Die Vorgängerbauten von 1854 und 1954 wurden im Krieg zerstört bzw. wichen der neuen städtebaulichen Planung. 

In den 1980er Jahren wurden Planungen für ein Konzert- und Kongresszentrum konkret. Allerdings wurde aufgrund massiver Bürgerproteste und geänderter politischer Rahmenbedingungen erst 1992 mit dem Bau begonnen. Feierlich eröffnet wurde das neue Konzerthaus am 28. Juni 1996.

Es wird heute für Konzert- und Kulturveranstaltungen sowie für Kongresse und Tagungen genutzt. Es ist Hauptsitz des SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg und mit seinem variabel einsetzbaren großen Saal Austragungsstätte für zahlreiche weitere Veranstaltungen. Bislang einmalig ist die große Variabilität des Saals. So kann das in Streifenpodien gegliederte Parkett, dessen tiefster Punkt fast auf Straßenniveau liegt, über Spirallifte vollständig auf Höhe der Hauptebene des Foyers gefahren werden, um eine durchgängige Fläche zu bilden und die Möglichkeit zum Aufbau eines Banketts zu geben. Entworfen wurde das Konzerthaus von dem Berliner Architekten Dietrich Bangert. Seit seiner Eröffnung besuchten rund 2,5 Millionen Besucher die mehr als 6.000 Veranstaltungen.

Durch seine direkte Nachbarschaft zum Hauptbahnhof, zu den Straßenbahnhaltestellen auf der Stadtbahnbrücke, zum Busbahnhof und mit der eigenen unterirdischen Konzerthausgarage verfügt das Konzerthaus über eine optimale Verkehrsanbindung innerhalb Freiburgs.

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